Hier http://stephanscom.at/perspektiven/articles/2005/04/03/a8064/index_3
können wir dazu lesen:

"Ich hoffe und glaube es, dass er bei Gott ist"

Kardinal Christoph Schönborn betonte in einer ersten Stellungnahme, nach einem kurzen Gebetsgedenken im Stephansdom: "Ich glaube und hoffe es, dass Johannes Paul II. bei Gott ist."

Es sei, obwohl mit dem Tod des Papstes zu rechnen war, trotzdem, wenn der Tod eintritt, ein schmerzlicher Moment des Abschieds. "Johannes Paul II. war 26 Jahre lang unser Oberhirte. Viele junge Menschen haben nie einen anderen Papst gekannt - sich jetzt vorzustellen, dass er nicht mehr unter uns auf Erden ist, ist schmerzlich", so Kardinal Schönborn.

Der Wiener Erzbischof sei erfüllt mit der christlichen Freude, dass der verstorbene Papst am Ziel seines Lebens angekommen sei, und, "dass er zuhause sein darf. Wir glauben ja, dass der Tod ein Durchgang ist, und jemand der so stark geglaubt hat, wie Johannes Paul II. - der ein so tief glaubender Mensch war - für den ist das Sterben, auch wenn es für ihn schmerzlich qualvoll war, ein langer schwerer Weg, so ist das Ziel doch, das worauf sein ganzes Leben ausgerichtet war. Ich hoffe es und glaube es, dass er bei Gott ist, dass er zuhause angekommen ist und glücklich ist. Darüber freuen wir uns mit ihm, so traurig diese Stunde ist."

 

Dies entspricht auch meinem Empfinden.


Anmerkung:
der obige Text erschien ohne Datumsangabe vermutlich am 3. oder 4. April. - Am 7. April veröffentlichte Radio Vatikan das Testament des Papstes, das ich hier zitiere.


Ein Jahr später
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